nix

nix
Wir glauben, Erfahrungen zu machen,
aber die Erfahrungen machen uns.
(Eugene Lonesco)

Mittwoch, 22. September 2010

Bye, bye, Beni!

- Umberto hat sich gen Süd-Osten, hin zu den La-Plata-Staaten verabschiedet (frei nach italienischer Arbeits-Auffassung);
- unser Equipment haben wir nach San Ignacio geschafft und dort sicher untergestellt;
- Anna, der Land Cruiser, ca. 120 kg gesammelte Bodenproben und ich (mit ca. 4 aufgesammelten Schädeln) haben heute (Donnerstag) sicher Santa Cruz erreicht.









Nach 6,5 Stunden Autofahrt sind wir in der "Zivilisation" angekommen und wurden fast von dieser erdrückt, da die Stadt aufgrund des "Bicentenario" und der "FEXPO" aus allen Nähten platzt. Schon jetzt vermisse ich die Tranquilidad von Trinidad!











Der Beni wäre nicht der Beni, wenn er sich nicht auf seine ganz eigen Art und Weise bei uns verabschiedet hätte:
aus dem immer lichter werdenden Kronendach des Monte (Wald) stieg extra für uns ein Dreifingerfaultier (Bradypus variegatus) herab – schnurrstracks in Richtung auf die Carretera zwischen Trinidad und San Ignacio zu. Für seinen freundlichen Auftritt bedankte ich mich, in dem ich es (durch Zurücktragen) vor dem sicheren Überfahrungstod rettete.
Woher Freund "Sid" allerdings seine deutliche Rücken-Fell-Markierung bleibt bis auf Weiteres ein Rätsel? Stammt sie von den noch immer und überall schwellenden Busch-Bränden? Vom unerforschten Sexual-Verhalten der Faultiere? Oder gar von einer neuen Mode-Erscheinung innerhalb der bolivianischen Perezoso-Population? (Ich erinnere mich grau, dass es Zeiten in der Goldgrube und auch später in Neukölln gab, da war es sehr angesagt, sich seine Augenbrauen mit einem "Strichcode" zu markieren!)

1 Kommentar:

  1. hej bernardo, zurück in SC!!? sach an wenn du in den nächsten tagen skypen willst/kannst. bin hier am start :-) bis denne lg vom H

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