1862: als 1. Europäer betritt der deutsche Entdecker Karl von der Decken das Gebiet rund um den Mount Meru
1890: unter deutscher Herrschaft wird das Gebiet zum "Forest and Game Reserve"
1920: unter britischer Herrschaft wird Gebiet zum "Mount Meru Complete Game Reserve"
1900-1960: Land- und Viehwirtschaft in Teilen des späteren Nationalparkes
1960: Gründung des "Ngurdoto Crater National Park"
1967: Einbezug des Mount Meru zum NP (Fläche insegsamt: 137qkm) - Umbenennung in "ARUSHA National Park"

KILIMANJARO NP:
Der nur 340km vom Äquator entfernte Kilimanjaro ist das Aushängeschild Tanzanias und Sinnbild für die einzigartige Natur Ostafrikas. Er bietet mit dem Kibo nicht nur Afrikas höchsten Gipfel (5895m), sondern auch den höchsten freistehenden Berg der Erde.
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| Zuckerbusch (Protea kilimanjarica) |
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| Blut-Blume (Scadoxus multiflorus) |
Seit der Erstbesteigung 1889 durch den Deutschen Hans Meyer und den Österreicher Ludwig Purtscheller zieht es immer mehr Bergtouristen in den Bann des Berges – Z.Zt. um die 30.000 Touristen jährlich).
Zum Schutz der Natur wurde 1973 der Kilimanjaro Nationalpark eingerichtet; 1987 folgte die Deklaration zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Klima & Vegetationszonen:
Die besten Klimabedingungen für die Besteigung des Kilimanjaro findet man in den so genannten „Trockenzeiten“ von Mitte Dezember bis Anfang März und von Juni bis September.
Beim Aufstieg durchwandert der Bergtourist mehrere Klimazonen; hinzzu kommt ein Temperaturspektrum von +30°C am Fuße des Berges bis zu -20°C am Gipfel.
Kulturzone (800 – 1800m)
Regenwald (1800 – 2800m)
Heide- und Moorland (2800 – 4000m)
Afro-Alpine Wüste (4000 – 5000m)
Gipfelzone (über 5000m)
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| Riesenkreuzkraut (Senecio kilimanjari) |

MANYARA NP:
Eine Tierbeobachtungs-Rundfahrt durch den 1960 gegründeten Manyara Nationalpark bietet auf kleinem Raum alles, was man auf Safari in Tanzania erleben kann. Auf einer Llänge von etwa 35km und einer Breite von 3km (ohne See) liegt der Park eingebettet zwischen dem 600m hohen Rift-Valley-Gebirges und dem sodahaltigen Lake Manyara.


TARANGIRE NP:
Der 1970 aus ehemaligen Jagdrevieren gegründete Tarangire Nationalpark besitzt die größte Konzentration wild lebender Tiere außerhalb des Serengeti-Ökosystems. Mit rund 2600qkm zählt er zu den fünf größten Parks in Tanzania.
Während der Regenzeit verteilen sich die Tiere des Tarangire weit über die Parkgrenzen hinaus auf ein Gebiet von rund 20000qkm – solange, bis sie die grünen Ebenen kahl gefressen haben und das pulsierende Herzstück des Parks, der Tarangire Fluss, zur Rückkehr ruft.
Im Gegensatz zu den anderen Tieren des Parks sind die Elefantenherden auch während der Regenzeit aufzufinden. Nicht umsonst gilt er aufgrund seiner 4000 Elefanten deshalb im nördlichen Tanzania auch als „Park der Elefanten“.

SERENGETI NP:
1951 gegründet, ist die Serengeti Tanzanias ältester und beliebtester Nationalpark!
Neben dem enormen Tierreichtum ist sie besonders berühmt für die sich jährlich wiederholenden Wanderungen. Wenn 6 Millionen Hufe (1,5 Millionen Tiere) über die offenen Ebenen stampfen, wenn mehr als 200000 Zebras und 300000 Thomson-Gazellen sich den unendlichen Gnus folgen, um frische Weidegründe zu erreichen, dann herrscht Hochkonjunktur im Reich der Tiere.
Die endlosen Weiten der 14763qkm großen Serengeti (abgeleitet vom Massai-Wort „siringet“ – frei übersetzt: endlose Weite) wurde 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erhoben.
In Europa wurde der Park durch zahlreiche Medien-Reportagen und nicht zuletzt durch den legendären Frankfurter Zoodirektor Prof. Bernhard Grzimek (1909-1987) bekannt, der hier 1958/59 gemeinsam mit seinem Sohn Michael Grzimek (1934-1959) den Oscar-nominierten Dokumentarfilm „Die Serengeti darf nicht sterben“ drehte.



NGORONGORO Conservation Area (NCA):
Ngorongoro ist Teil des einzigartigen Serengeti-Ökosystems!
Die NCA wurde 1979 aufgrund ihrer einzigartigen Landschaft und Tierwelt von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Anderenorts wird der weltgrößte Kraterkessel (Ø: 19,2km; 304qkm; 610m tief) gar als „8. Weltwunder“ bezeichnet.


Das Gebiet (8292qkm) grenzt an seiner nordwestlichen Ausdehnung an die Serengeti und nördlich an den Oldoinyo Lengai, den heiligen Berg der Massai.



Vor etwa 200 Jahren kamen die ersten Massai hierher und siedelten sich recht schnell in der fruchtbaren Gegend des Great Rift Valley an. Trotz mehrerer geplanter Umsiedlungen durch die Parkbehörden im Laufe der letzten Jahrzehnte, bietet die NCA heute die Heimat für über 45000 Bewohner dieses afrikanischen Volkes.


SAFARI-SZENEN:
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Jozani Chwaka Bay National Park, ZANZIBAR
The Jozani Chwaka Bay National Park is a 50 qkm national park of Tanzania located on the island of Zanzibar. It is the only national park in Zanzibar.
The Zanzibar Red Colobus Monkey (Piliocolobus kirkii) is one of the rarest monkeys in Africa. It is found only in Zanzibar and the current population, of which half is found in and around Jozani Forest, numbers approximately 2350.
Zanzibar Red Colobus Monkeys have been isolated from other colobus species on the mainland for at least 10-15000 years. It is different from other species of colobus monkey in its coat pattern, call and food habits. Its most distinguishing feature is its crown of long white hair along with its russet red back.




















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