nix

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Wir glauben, Erfahrungen zu machen,
aber die Erfahrungen machen uns.
(Eugene Lonesco)

Freitag, 13. März 2015

HUELLA ANDINA: Etappen 17-19


Etappe 19: 
Hua Hum – Ruca Ñire (15km; ca. 4-6h):
Bei meiner Reise betrat ich Argentinien und die „Huella Andina“ über Chile – d.h. Anflug über Santiago de Chile nach Temuco, von dort weiter per Überlandbus und dann im letzten Schritt mit der Fähre über den Lago Pirihueico bis zur Grenzstation „Hua Hum“. Von der Grenzstation „Hua Hum“ führt der Weg zunächst auf die Südseite des Lago Nonthue. Der Weg schlängelt sich zunächst durch dichte Wälder immer am Seeufer entlang. Bei Pucará (nach ca. 10km), einem sehr schönen, offenen und gepflegten Campingplatz mit Bootsanleger, verbinden sich die beiden Seen Nonthue und Lacar miteinander (La Angostura). Ab jetzt führt die „Huella Andina“ am Südufer des Lago Lacar entlang. Die letzten Kilometer bis zum Etappen- bzw. Tagesziel sind insofern unangenehm, als dass der Weg stetig und z.T. steil am Uferhang bergauf und bergab verläuft. Der Campingplatz Ruca Ñire ist einfach, aber nett gelegen direkt am flachen Ufer, verfügt über Feuerstellen und einem Kuppelzelt mit Platz für bis zu 6 Personen.




Etappe 18:

Ruca Ñire – Puesto de Casanova (16km; ca. 4-6h):

Ca. eine Stunde geht der Weg gemütlich am Seeufer entlang, dann gibt es den ersten und einzigen ernsthaften Anstieg der ganzen Tour: in Richtung Süden/in Richtung Lago Escondido geht es steil bergauf durch dichten patagonischen Wald. Auf der anderen Seite der Hügelkette erwartet uns ein bisher unbekanntes Bild: auf ausgetretenen Reitpfaden wandert man durch offene, facettenreiche Viehweiden. Die Wege betten sich sanft in die Landschaft und verlaufen annähernd flach an einem Bach entlang. „Puesto de Casanova“ ist ein kleiner dauerhaft bewohnter Weiler, der den Gauchos und ihren Tieren als Nacht- und Winterlager dient. Auch hier besteht die Möglichkeit, auf einer der Weiden zu campen bzw. das schon errichtete Kuppelzelt (max. 6 Personen) zu nutzen. Darüber hinaus kann „Puesto de Casanova“ mit sanitären Anlagen aufwarten; bei den sehr netten Bauern können zudem Lebensmittel erworben werden.













Etappe 17: Puesto de Casanova – Quila Quina (10km; 2-3h):

Von Puesto de Casanova geht es weiter bergab zurück zum Lago Lacar! Die kleine Ansiedlung Quila Quina liegt direkt am Ufer des Sees und verfügt über ein breites zivilisatorisches und touristisches Angebot. Von Quila Quina ist es nicht weit bis zur kleinen, aber sehr netten Stadt San Martín de los Andes (und zum beschaulicheren Junín de los Andes): in den Sommermonaten gibt es wenige öffentliche Busse und Fährverbindungen zwischen diesen beiden Punkten; deutlich mehr private Automobile verkehren auf der Strecke, so dass Trampen gut und einfach möglich ist.


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