1. Tag - 16.04.2015:
Urubamba (3200m) - Abra Malaga (4350m) - Huancacalle (2900m): 5h (in Hugos Auto)
Huancacalle (2900m) - Kollpa (3900m): 4h↑
Nach einer heftigen Serpentinenfahrt vom "heiligen Tal der Incas" (Urubamba-Tal) am Apu Verónica (5800m) vorbei (d.h. über den Pass der Abra Malaga (4350m)) erreichen wir nach 5 Stunden das tropisch anmutende Huancacalle (2900m), gleichsam letzter wirklicher Zivilisationspunkt für die nächsten Tage. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und eines heftigen Regengusses am Nachmittag erreichen wir an diesem Tage "nur" das Camp Kollpa, das aber immherhin schon auf 3900m liegt - fernab jeglicher menschlicher Ansiedlungen (und Hirten), dafür aber direkt unterhalb des Nevado Choquetacarpo (5500m).![]() |
| KOLLPA (3900m) |
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| Nevado Choquetacarpo (5500m) |
2. Tag - 17.04.2015:
Kollpa (3900m) - Abra Choquetacarpu (4600m): 2h↑
Abra Choquetacarpu (4600m) - Lazunapampa (3900m): 3h↓
Lazunapampa (3900m) - Yanama (3500m): 6h
Die erste Hälfte dre heutigen Etappe läuft man auf breiten, gut ausgebauten und befestigten Inka-Wegen - diese winden sich zunächst zum hoechsten Pass dieser Trekkingroute. Am frühen Morgen erreicht man die Abra Choquetacarpu auf knapp 4600m mit Blicken in zwei grossartige Täler und auf den Nevado Choquetacarpu. Danach erfolgt der Abstieg ins Tal, bis zur Mittagsrast im ebenfalls gut ausgebauten Camp Lazunapampa (3900m).
Der anschliessende Weg ins Tal des Río Yanama ist lange und anstrengend - zumal sich mit dem Absteigen auch rasch das Klima (und die Vegetation) verändert. Ganz am Ende wartet dann noch der Aufstieg vom Río Yanama zum beschaulichen Dorfe Yanama: Lohn der Mühen sind nette Zeltplätze, Duschen und ein kleiner Dorfladen.
Der anschliessende Weg ins Tal des Río Yanama ist lange und anstrengend - zumal sich mit dem Absteigen auch rasch das Klima (und die Vegetation) verändert. Ganz am Ende wartet dann noch der Aufstieg vom Río Yanama zum beschaulichen Dorfe Yanama: Lohn der Mühen sind nette Zeltplätze, Duschen und ein kleiner Dorfladen.




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| APU "Granatsplitter" |


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| Puente Río Yanama |

3. Tag - 18.04.2015:
Yanama (3500m) – Abra San Juan (4150m): 2h↑
Pass (4200m) – Rio Silvestre (1800m): 5h↓
Rio Silvestre (1800m) – Pinchaunuyoc (2500m): 1h↑
Der letzte 4000er-Pass wartet direkt nach dem Frühstück! Dnach folgt ein langer, schwerer Abstieg, den man zunächst auf alten Inka-Pfaden (d.h. Steinplatten) zurücklegt. Innerhalb des 5-stündigen Abstiegs steigt man 2400 Höhenmeter ab und durchstreift dabei verschiedene Vegetationszonen:
vom kargen Hochland rund um den Pass, über ausgedehnte Grassteppen glangt man in tiefgrüne, immerfeuchte, tropische Wälder mit einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Dazu gehören dann im unteren Bereich auch vor allen Dingen nach Frisch-Blut gierende Sandfliegen. Der Abstieg kann sehr feucht, schlammig und damit rutschig sein, so dass höchste Konzentration über mehrere Stunden gefragt ist.
Pass (4200m) – Rio Silvestre (1800m): 5h↓
Rio Silvestre (1800m) – Pinchaunuyoc (2500m): 1h↑
Der letzte 4000er-Pass wartet direkt nach dem Frühstück! Dnach folgt ein langer, schwerer Abstieg, den man zunächst auf alten Inka-Pfaden (d.h. Steinplatten) zurücklegt. Innerhalb des 5-stündigen Abstiegs steigt man 2400 Höhenmeter ab und durchstreift dabei verschiedene Vegetationszonen:
vom kargen Hochland rund um den Pass, über ausgedehnte Grassteppen glangt man in tiefgrüne, immerfeuchte, tropische Wälder mit einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Dazu gehören dann im unteren Bereich auch vor allen Dingen nach Frisch-Blut gierende Sandfliegen. Der Abstieg kann sehr feucht, schlammig und damit rutschig sein, so dass höchste Konzentration über mehrere Stunden gefragt ist.
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| MAIZAL |
Auch beim Überschreiten des Rio Silvestre tritt man in eine andere Vegetationszone ein: vom schattigen Hang des immergrünen, feuchten Waldes (Südhang) wechselt man hinüber auf die Sonnenseite (Nordhang) und ächzt zunächst durch einen Trockenwald. Der letzte anstrengende Aufstieg des Tages lohnt insofern, als dass das Tagesziel – die Terrassen von Pinchaunuyoc - mit einem unglaublichem Ausblick aufwarten. Ist man dort dann noch der einzige Übernachtungsgast und kann sein Nachtlager frei auf den alten Inka-Terrassen wählen, endet der Tag perfekt und alle Fragen nach dem Sinn der ganzen Anstrengungen sind vergessen.

4. Tag - 19.04.2015:
Pinchaunuyoc (2500m) - Choquequirao (3000m): 3h
Choquequirao – Marampata (2900m): 1,5h
Marampata (2900m) – Rio Apurimac (1550m): 2h↓
Rio Apurimac (1550m) - Chiquiscca (1900m): 1h↑
Noch einmal schleppt man sich ca. 2 Stunden einen Berg hinauf, nochmals durchstreift man für eine weitere Stunde undruchdringlichen Wald,... – dann auf einmal fällt der Blick frei auf die weitläufige Ruinenanlage von Choquequirao, die ich diesmal nach meinem Besuch 2011 nicht noch einmal besuchen wollte (http://blogvogt.blogspot.com/2011/07/salkantay-choquequirao.html).
Der Weg zurück präsentiert sich denn dann auch in einer ganz anderen Form: auf einmal schreitet man auf breiten, ausgebauten Pfaden und durchläuft Siedlungen mit Zeltflächen, Erfrischungsgetränken etc.. Wandern muss man trotzdem noch und es erwartet einen ein heftig steiler Abstieg zum Rio Apurimac (1500m) und auf der anderen Seite der Aufstieg zum Nachtlager in Chiquiscca (1900m).
Choquequirao – Marampata (2900m): 1,5h
Marampata (2900m) – Rio Apurimac (1550m): 2h↓
Rio Apurimac (1550m) - Chiquiscca (1900m): 1h↑
Noch einmal schleppt man sich ca. 2 Stunden einen Berg hinauf, nochmals durchstreift man für eine weitere Stunde undruchdringlichen Wald,... – dann auf einmal fällt der Blick frei auf die weitläufige Ruinenanlage von Choquequirao, die ich diesmal nach meinem Besuch 2011 nicht noch einmal besuchen wollte (http://blogvogt.blogspot.com/2011/07/salkantay-choquequirao.html).
Der Weg zurück präsentiert sich denn dann auch in einer ganz anderen Form: auf einmal schreitet man auf breiten, ausgebauten Pfaden und durchläuft Siedlungen mit Zeltflächen, Erfrischungsgetränken etc.. Wandern muss man trotzdem noch und es erwartet einen ein heftig steiler Abstieg zum Rio Apurimac (1500m) und auf der anderen Seite der Aufstieg zum Nachtlager in Chiquiscca (1900m).

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| Nevado Padreyoc (5770m) |
Chiquiscca (1900m) - Pass (ca. 3000m): 3h↑
Pass (ca. 3000m) – Cachora (2800m): 2,5h→
Cachora (2800m) - Cuzco (3300m) - Urubamba (3200m): 4h (in Hugos Auto)
Der letzte Tag, die letzten Anstrengungen, die letzten Steigungen...
Da der komplette Aufstieg in der Sonne liegt, sollte man den Tag früh beginnen und seine Wasservorräte gefüllt haben. Angekommen in Cachora, ist man dann auch zurück in der Zivilisation. Nachdem man sich ein kaltes Getränk gegönnt hat, sollte man sich auf die Suche nach einer Herberge bzw. dem Weg zurück nach Cuzco machen. Entweder man hat das Glück und kommt mit einem der Touri-Mini-Busse auf direktem Wege (d.h. 3h, 25,- Soles) nach Cuzco oder muss mit einem Taxi (in Richtung Abancay) bis zur Asphaltstraße (Cuzco – Nazca), um von dort den nächsten Bus nach Cuzco zu nehmen. Oder man wird von Freund Hugo erwartet, der einen freudig mit Auto und Ceviche erwartet.
Pass (ca. 3000m) – Cachora (2800m): 2,5h→
Cachora (2800m) - Cuzco (3300m) - Urubamba (3200m): 4h (in Hugos Auto)
Der letzte Tag, die letzten Anstrengungen, die letzten Steigungen...
Da der komplette Aufstieg in der Sonne liegt, sollte man den Tag früh beginnen und seine Wasservorräte gefüllt haben. Angekommen in Cachora, ist man dann auch zurück in der Zivilisation. Nachdem man sich ein kaltes Getränk gegönnt hat, sollte man sich auf die Suche nach einer Herberge bzw. dem Weg zurück nach Cuzco machen. Entweder man hat das Glück und kommt mit einem der Touri-Mini-Busse auf direktem Wege (d.h. 3h, 25,- Soles) nach Cuzco oder muss mit einem Taxi (in Richtung Abancay) bis zur Asphaltstraße (Cuzco – Nazca), um von dort den nächsten Bus nach Cuzco zu nehmen. Oder man wird von Freund Hugo erwartet, der einen freudig mit Auto und Ceviche erwartet.








































Du und dein Text verändern sich in den letzten paar Jahren äußerlich kaum....
AntwortenLöschenGrüße aus Leipzig !
Gebe mir größte Mühe! ;-)
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