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Wir glauben, Erfahrungen zu machen,
aber die Erfahrungen machen uns.
(Eugene Lonesco)

Montag, 15. Dezember 2014

Eastern & Western Cape

Unabhängig seiner bewegten historischen, politisch-kulturellen Geschichte präsentiert sich Südafrika heute als buntes, modernes, vielfältiges und absolut faszinierendes Reiseland, das sich dem Reisenden auf unterschiedlichsten Reisearten eröffnet (geführte Rundreisen, Mietwagentouren, Wanderreisen, Busreisen etc.; von Camping bis zum Luxus-Urlaub)  und dabei nahezu alles zu bieten hat, was der Reisende mag und sucht:
Atlantischer und Indischer Ozean mit unzähligen Kilometern Küstenlinien und wunderschönen Stränden; eine faszinierende, z.T. einzigartige Tier- und Pflanzenwelt; fantastische Landschaften wie weite Wüsten und einsame Bergwelten; beste Möglichkeiten zum Outdoor-Sport (Wassersport; Trekking; Biken etc.); eine Vielfalt an Menschen und Kulturen und damit verbunden auch an Speisen, Gerichten und Getränken…



Was ist Tsitsikamma?
Tsitsikamma ist Teil des Garden Route National Park zwischen Plettenberg Bay und Jeffrey`s Bay, war Afrikas erster Meeresschutzpark (ab 1964) und bewahrt auf ca. 70km Länge Meeresflächen und Küste. Die zerklüftete Küste mit bis zu 200m hohen Kliffs wird umrahmt von den relativ flachen Tsitsikamma Mountains. Hier im Tsitsikamma Forest findet sich der größte zusammenhängende Urwald Südafrikas mit z.T. beeindruckenden Baumriesen. Ein wunderbares Revier für Wanderlustige, die zwischen Tagestouren (z.B. durch den Wald zur Küste) und Mehrtagestouren wählen können. Beliebtester und bekanntester Trail (ganz Südafrikas) ist der  Otter Trail, der über 42km an der Küste entlang führt (linker Hand liegt der Ozean, rechter Hand die Urwälder Tsitsikammas). Da nur 12 Personen pro Tag auf den Trail gelassen werden, ist eine Voranmeldung (mehr als 1 Jahr im Voraus) von Nöten. Wer es nicht auf den Otter Trail schafft, sollte zumindest die Mündung des Storms River besuchen und dort einmal über die Suspension Bridge (Hängebrücke übers Meer und Flussmündung) laufen. Unterbringung ist direkt im Nationalpark möglich (Storms River Mouth Restcamp direkt am Meer!) oder im netten, kleinen Dörfchen Storms River Village.










Lieber "De Hoop" oder "Goeie Hoop"?

Beides!!! „De Hoop“ ist ein wunderschön gelegenes, gut gepflegtes Naturreservat südlich von Swellendam. Das von Cape Nature geführte, öffentliche Reservat bietet auf seinen 36.000ha sieben verschiedene Ökozonen: von den Küstenregionen des Indischen Ozeans über weite, weiße Dünengebiete bis hin zur typischen Fynbos-Vegetation im Binnenland. Wale durchstreifen die
Küstenregionen zur Winterzeit; auf dem Festland grasen friedlich Bergzebras neben Buntböcken und Elenantilopen und in den Marschen tummeln sich zahlreiche Wasservögel. Dieses kleine Paradies besticht auch durch seine gut ausgestatteten Übernachtungsmöglichkeiten: von Camping bis hin zu Chalets ist alles auf dem ehemaligen Farmgelände vorhanden. Auf dem Weg nach „De Hoop“ kann man bei Malgas mittels des einzigen manuell betriebenen Pontons übersetzen.




„Goeie Hoop“ bzw. „Kaap de Goeie Hoop“ meint das „Kap der Guten Hoffnung“ in der Nähe von Kapstadt! Auch wenn es sich dabei nicht um den südlichsten Punkt Afrikas handelt (Das ist das ebenfalls sehr sehenswerte Cap Argulhas!), ist ein Besuch des Kaps bzw. des Table Mountain National Park sehr zu empfehlen. Schon die beiden gängigen Zugangsstraßen zum Kap sind ein Hochgenuss für alle, die Küstenlandschaften und Natur lieben. So geht es innerhalb des Nationalparks weiter, auch wenn man sich dort vor Touristenmassen und allzu habituierte Paviane in Acht nehmen muss.
Leuchtturm am Cap Argulhas








Und fernab der Küste und der Garden Route…???
…gibt es die Kleine Karoo, eine weite Halbwüste mit Strauchvegetation. Die Karoo ist DAS Zentrum der südafrikanischen und weltweiten Straußenzucht; Straußenfarmen laden zum Besuch und zum Verzehr des ausgezeichneten, fettarmen Straußenfleischs. Kleine, urtümliche Städtchen (wie z.B. Oudtshoorn) laden zum Verweilen ein, die Cango Caves zum Erkunden der südafrikanischen „Unterwelt“. Die Cango Caves bieten Afrikas größtes, öffentlich zugängliches Höhlensystem!
…laden diverse Weingüter und ganze Weinrouten zum Kennenlernen & Kosten der südafrikanischen Spitzenweine an. Neben Weinproben und –verkauf verfügen viele Weingüter auch über Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten. Das Zentrum des südafrikanischen Einbaus liegt rund um das sehenswerte Stellenbosch herum, Südafrikas zweitältester Stadt.




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